Es fand ein erstes Treffen des Homebrew-Computer-Clubs in Kalifornien statt, Fans von Homecomputern fanden sich zusammen. Zu diesem Zeitpunkt gab es eigentlich hauptsächlich Spielkonsolen, aber schon 1975 gab es einen Bausatz MITS Altair, dieser gilt als erster Heimcomputer. Apple steht in den Startlöchern, ist aber noch nicht so weit. Der "Germain", das Programmierhandbuch der IBM-DV-Systeme geht in die fünfte Auflage. Mittlerweile geht es um das System /370, in der ersten Auflage 1969 war noch das System /360 Thema. Die Dinge entwickeln sich noch nicht so schnell. Bei VW in Wolfsburg arbeitete zu dieser Zeit noch eben dieses System /360. Die erste Version von S/360 hatte beachtliche 4KB Arbeitsspeicher, welcher von einem der 16 Universalregister adressiert werden konnte. Die Adressen in Maschinenbefehlen bestehen aus zwei Bytes, davon werden vier Bits für die Adressierung eines der 16 Register genutzt und es kommt ein Offset hinzu von 12 Bits. Und mit 12 Bits kann man eben genau 4096 Adressen ansprechen. 1975 war das System /370 mit beachtlichen 512kB Speicher auf dem Markt. Damals veranschlagte man für die Technik monatliche Wartungskosten von 12.000 Dollar für einen Rechner.
Der Club of Rome hatte drei Jahre zuvor seinen Bericht "Die Grenzen des Wachstums" veröffentlicht. Als jemand, der im Leistungskurs Religion den guten Hermann Münzel als Lehrer hatte, war das Pflichtlekture. Diese Studie schlussfolgert, dass innerhalb der nächsten 100 Jahre Schluss sein wird. Also bis 2075, warten wir es ab. Denn viel ändern wird sich nicht. Gut - für mich schon - ich werde es nicht mehr mitbekommen ^^. Hermann hat mein Denken geprägt und tut es bis heute. Priester wie er könnten es schaffen, die Welt zu einen. Wenn es denn gewünscht wäre. Im Sportbereich hatte Muhammed Ali seine Hochzeit. Und es wurde das Helsinki-Abkommen unterzeichnet, das Beziehungen zwischen Ost und West verbessern sollte. Und das mit Breschnew im Amt, der damals Generalsekretär der KPdSU war. Ein Apparatschik, der eigentlich denkbar schlecht für Helsinki sein sollte. Jedoch war er beliebt beim Volk, eine Art "Parteionkel".
1977 hatte ich einen TI-58 von Texas Instruments. Irgendwie hatte ich es geschafft, meinem Vater, der fleissig versuchte unsere Familie mit seinen bescheidenen Einkünften zu ernähren, die notwendigen 400 Mark für dieses Spielzeug zu entlocken. Wie wenig ich mit den Notwendigkeiten eines solchen Systems vertraut war, zeigt die Tatsache, dass der TI-58 keinen Magnetspeicher hatte. Man durfte also nach jedem Ausschalten alles erneut eintippen. Und immerhin konnte er 480 Programmschritte speichern. Der mit Magnetkarten arbeitende TI-59 kostete mehr als das Doppelte und das überstieg dann doch die Möglichkeiten. An die Firma TI war ich eine Zeitlang gekoppelt, denn 1981 kam der TI99/4 raus und - zu der Zeit schon selbst im Verdienst - musste ich den haben. Aber ich konnte die Begeisterung unseres damaligen Chef-Programmierers für dieses System nicht teilen. Erst mit dem Erwerb eines Sinclair QL startete ich 1984 so richtig durch. Und das lag wesentlich am Motorola 68008 der dort verbaut war.